Der Bettler

Dereinst mein Herz war Bettler,
es nährte sich von Dingen,
die am Wegesrand es fand.
Doch dann kamst Du.

Gabst meinem Herz ein Festmahl
Es hielt bis gestern an.
Doch nun wird’s Hunger leiden.

Wird jemals dieses Herz sich
Wie früher nähren können?
Wird’s jemals wieder speisen
Die Brosamen des Glücks
Jetzt, wo Ambrosia es aß?

Ich fürcht, es wird verhungern.
Es braucht Dich,
Du fehlst mir!
Die Welt ist dunkel,
fad und leer.
Es ist Winter
Es ist kalt
Und ich wieder Bettler,
bis gestern noch Prinz.

Ich friere,
will Sonne
will Wärme
will Dich!

Doch Du,
liebst mich nicht (mehr).